Faszination Mittelalter: Erlebt einen Einblick in die Welt der Gewandung

 

Hier, werter Wanderer, sollt Ihr einen kleinen Einblick bekommen, wie man im Hochmittelalter, speziell im 13.Jahrhundert gelebt hat, soweit es durch Originalfunde oder Abbildungen dieser Epoche belegt ist.....  

Hier sollt Ihr einen kleinen Einblick bekommen, welches Gewand man im 13.Jahrhundert getragen hat. Die Grundausstattung der Gewandung setzt sich zusammen aus: beim Mann: Cotte, Surcot, Beinlinge und bei der Frau: Gebende, Bliaut, Cotte und Surcot.  Auch hier gibt es sehr wenige Originalfunde, nur anhand von Abbildungen der Manesse, Kreuzfahrer Bibel (Maciejowskie Bibel), Psautier d´Ingeburge und Statuen, können wir einen kleinen Einblick der jeweiligen Gesellschaft erhalten. Dadurch ist es sehr schwer diese Gewänder und Möbel  herzustellen. Da streiten sich die Gelehrten schon sehr lange. ....

 

Nicht alle in der mittelalterlichen Gesellschaft konnten Ritter werden. Der Ritterstand wurde verliehen. Durch den Ritterschlag, dem die Schwertleite voranging, wurde, im besten Fall,  aus dem Knappen, der Ritter mit all seinen Tugenden. Ein Ritter stand im Dienst eines Herren und schuldete ihm Treue. Er leistet den Dienst, der eines Freien würdig war: Herrendienst und Herrschaft im Namen des Herren. Für beides brauchte er eine spezielle Ausbildung und eine Ausrüstung, zu der das Schwert, der Schild, die Streitaxt, der Streitkolben, der Morgenstern, die Lanze und der Bogen gehört. Der Ritter trug zu seinem Schutz in der Schlacht außerdem noch eine Rüstung bestehend aus Kettenhemd, Kettenbeinlinge, Gambeson und Topfhelm. Er war unterrichtet in der Minne, der Heraldik und konnte nicht nur mit Waffen umgehen. Im Turnier hatte er die Möglichkeit sein Können unter Beweis zu stellen. Das Leben eines Ritters war hart......

Der Ritter und Bannerherr von JULFGARD

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